Mit WordPress auf einen anderen Server umziehen – ein Resümee
Wie ich ja die Tage geschrieben habe bin ich mit meinem Blog auf einen neuen Server umgezogen. Ich möchte nun folgend mein Vorgehen beschreiben und ein Fazit daraus ziehen.
Zuerst habe ich mir ein Backup/Export aller Daten erstellt. Dazu habe ich mir einen Filedump von meinem alten Server gezogen (sprich das Verzeichnis in dem WordPress liegt) und im Admin Bereich von WordPress unter Werkzeuge meine Post Daten exportiert. Wichtig hierbei ist, dass dieser Export lediglich WordPress eigene Daten aus der Datenbank exportiert, dazu gehören
- Posts
- Seiten
- Kategorien, Tags
- Benutzer
Plugin spezifische Daten/Einstellungen werden bei dem Export nicht berücksichtigt! Wer also alle seine Einstellungen der Plugins mit sichern will, sollte auf einen SQL Dump via phpMyAdmin setzen. Ich persönlich habe darauf verzichtet, da es sich bei dem vorhandenen WordPress um ein immer weiter aktualisiertes WordPress Blog gehandelt hat (sprich, noch vor der Zeit als WordPress Daten als UTF-8 in der Datenbank gespeichert hat). Ich wollte was das angeht eine ordentliche Grundlage schaffen und mein Blog mit der Version 2.8.5 neu aufsetzen.
Gesagt getan, auf meinem neuen Server habe ich WordPress neu installiert. Der nächste Schritt war vorhandene Plugins und Themes wieder einzuspielen. Dazu habe ich aus meinem alten Filedump die Verzeichnisse plugins, themes und uploads wieder auf den neuen Server nach wp-content geladen. Nach dem Upload habe ich die durch WordPress exportierten Daten wieder importiert, kurz kontrolliert ob alle Daten wieder vorhanden waren und darauf hin mein Theme geändert und alle Plugins reaktiviert.
Nun kam der erste große Schock, ich wusste natürlich nicht, dass WordPress die Plugin-Einstellungen nicht mit exportiert und durfte nun schön wieder alle Plugins erneut konfigurieren… Die Widgets musste ich auch wieder aktivieren und in die Sidebar schieben.
Zweiter großer Schock war dann die Tatsache, dass beim Mediem re-import etwas schiefgelaufen war und die Medien nicht importiert wurden, bzw. in den Beiträgen verweisen Bilder URLs halt auf das Uploadverzeichnis vom alten Blog. Dies ist jedoch nicht weiter tragisch, da ich die Bilder manuell auf den neuen Server geladen habe (mit der gleichen Ordnerstruktur) und auf der alten Domain eine Umleitung samt aller Parameter auf die neue Domain geschaltet habe.
Nachdem ich dann wieder alles schön konfiguriert hatte lief WordPress aber wieder wie gewohnt. Das einzige Negative was mir bislang auffällt ist, dass Google Adsense meine Seiten noch nicht wieder frisch eingelesen hat und dementsprechend keine zielgerichteten Werbebanner angezeigt werden. Das sollte sich aber in den nächsten Tagen ändern.
So gesehen ist der Umzug dann ein voller Erfolg geworden, zwar mit ein paar Hürden und ein wenig nachkonfigurieren, aber bei einem Aufwand von maximal einer Stunde durchaus akzeptabel.
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